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Rote Bete Saft – neueste Studien 05.2026

Aktualisiert: 8. Mai

Glas mit Rote‑Bete‑Saft neben frischer Roter Bete als Symbol für eine Sportstudie 2026
Bild: KI






















Rote-Bete-Saft wird in der Ernährungsforschung vor allem wegen seines Nitratgehalts untersucht. Nitrat kann im Körper zu Stickstoffmonoxid umgewandelt werden. Stickstoffmonoxid ist ein Signalmolekül, das unter anderem die Gefäße und die Durchblutung beeinflusst.Deshalb wird Rote-Bete-Saft häufig im Sportkontext untersucht. Besonders interessant sind Studien zu Leistung, Sauerstoffnutzung, Muskelarbeit und Erholung. In solchen Studien geht es meistens nicht einfach um Rote Bete als Lebensmittel, sondern um bestimmte Saftmengen zu bestimmten Zeitpunkten. Neue Daten zeigen:


  • Leistung und Erholung im Fußball:

    Eine placebokontrollierte, doppelblinde Cross‑over‑Studie (Vergleich mehrerer Behandlungen bei denselben Teilnehmern) bei 16 ausdauertrainierten Fußballspielern untersuchte die akute Einnahme von Rote‑Bete‑Saft. Die Athleten absolvierten zwei 30‑Sekunden‑Wingate‑Tests. Im Vergleich zum Placebo erhöhten Rote‑Bete‑Saft signifikant die maximale und mittlere Leistungsabgabe und verkürzte die Zeit bis zum Leistungshöhepunkt. Während der Übung zeigte sich kein Unterschied in der Muskeloxygenierung (wie gut ein Muskel gerade mit Sauerstoff versorgt ist beziehungsweise Sauerstoff nutzt), aber nach der Belastung sank die Muskelentsättigung, was auf eine verbesserte Erholung hindeutet


Fazit:  Die aktuellste Studie spricht dafür, dass akuter Rote‑Bete‑Saft vor intensiven Belastungen die Spitzenleistung erhöht und die Muskelsauerstoffversorgung nach der Belastung verbessert. Sportlerinnen und Sportler könnten davon profitieren, wenn sie das Getränk unmittelbar vor oder während intensiver Intervalle nutzen.


02.05.2026


Autor: Alireza Mohtashami


Quellen:


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