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Selleriesamen: Neue Studien 03/2026

  • alirezamohtashami
  • 3. März
  • 2 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 6. März

Selleriesamen

Bild: KI


In Humanstudien wird Sellerie meist nicht als „Gemüseportion“ untersucht, sondern als klar dosiertes Präparat aus Selleriesamen worauf sich die erläuterten Wirkungen beziehen.

Das hat einen einfachen Grund: Menge und Zusammensetzung bleiben konstant, sodass sich Veränderungen bei Messwerten besser zuordnen lassen.


Festgestellt wurden insbesondere Effekte auf Blutdruck als auch Blutwerte im Stoffwechsel sowie – in einem Kombinationspräparat – Effekte auf Beschwerden bei Kniearthrose.


Blutdruck:

Niedrigere Werte nach Selleriesamen-Einnahme. In einer placebokontrollierten klinischen Studie mit Erwachsenen mit metabolischem Syndrom wurde Selleriesamen über mehrere Wochen täglich in standardisierter Dosierung eingesetzt. Am Ende lagen die Blutdruckwerte in der Selleriegruppe niedriger als zu Beginn.

Betroffen waren beide Werte: systolisch (oberer Wert) und diastolisch (unterer Wert).

Ebenfalls häufig wird die Gefäßspannung als naheliegender Zusammenhang genannt: Wenn Blutgefäße leichter entspannen und sich weiter stellen, sinkt der Widerstand im Gefäßsystem, und Blutdruckwerte können günstiger ausfallen. Teilweise wird außerdem eine mögliche Beteiligung der Flüssigkeitsregulation erwähnt, weil auch das Druckverhältnisse beeinflussen kann.


Blutfette: In derselben Studie wurden auch die Blutfettwerte gemessen. Dabei wurde insbesondere eine Reduktion von Triglyceride und VLDL berichtet. Beide Werte gehören zum Bereich „Fetttransport“ im Blut und werden häufig gemeinsam betrachtet, wenn es um Veränderungen im Fettstoffwechsel geht. In den Ergebnissen dieser Studie waren es genau diese Fettmarker, bei denen sich in der Selleriegruppe ein klares günstiges Signal zeigte.


Blutzucker:

Neben Blutdruck und Blutfetten wurden auch die Zuckerwerte erfasst. Diese veränderten sich in der Selleriegruppe ebenfalls günstig. Gleichzeitig wurden Insulin und zur Insulinwirkung mit erfasst; für diese wurde kein klarer Unterschied berichtet.


Harnsäure:

Ein weiterer Laborwert, der nach der Einnahme in der Selleriegruppe niedriger ausfiel, war Harnsäure. Dieser Wert wird in der Praxis oft im Zusammenhang mit Stoffwechselthemen betrachtet und wurde in dieser Studie als Teil der Laborwerte erfasst.


Kniearthrose:

In einer randomisierten, placebokontrollierten klinischen Studie bei Kniearthrose wurde kein reines Sellerieprodukt getestet, sondern ein Kombinationspräparat aus Boswellia serrata (Weihrauch) und Selleriesamenextrakt. Erfasst wurden Schmerz, Steifigkeit und körperliche Funktion.


Ergebnis: In der Behandlungsgruppe gingen die Schmerzen zurück, die Steifigkeit nahm ab und die Funktion im Alltag verbesserte sich.


Zusätzlich wurden Werte untersucht, die von den Autoren im Zusammenhang mit Entzündung und Knorpelstoffwechsel diskutiert werden. Auch hier wurden günstige Veränderunggen festgestellt zusätzlich zu den genannten Verbesserungen.


03.03.2026

Autor: Alireza Mohtashami


Quellen:


[1] Effect of Celery Seed (Apium graveolens L.) Administration on the Components of Metabolic Syndrome, Insulin Sensitivity, and Insulin Secretion: A Clinical Trial. https://www.mdpi.com/1424-8247/19/1/110


[2] Efficacy and Safety of Boswellia serrata and Apium graveolens L. Extract Against Knee Osteoarthritis and Cartilage Degeneration: A Randomized, Double-blind, Placebo-Controlled Clinical Trial. https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/39875757/

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